Einkaufsreise Herbst 2022

Christina und Necati mit diversen Nichten in einem Restaurant.

Im September wars in Konya noch unglaubliche 34 Grad heiss, dafür in Istanbul plötzlich nur noch gut 20

+++Im Mai waren wir in der Türkei unterwegs auf Einkaufstour. Seit 2019 das erste Mal wieder im Frühling. Es war eiskalt in Konya. Und furchtbar heiss in Istanbul. Geregnet hats auch und wir haben uns erkältet. Das Basarleben war anstrengend und die To-Do-Listen waren lang. Aber wir haben es von ganzem Herzen genossen. Das Zusammensein mit Familie und Freunden, das Entdecken neuer Waren und die Momente der Zweisamkeit in unserer grossartigen Lieblingsstadt lassen uns die Beschwerlichkeiten jedes Mal rasch vergessen.

 

Am Check-in-Schalter der Turkish Airlines wollten sie noch unseren Impfausweis sehen, im Flugzeug sassen wir mit Masken. Ansonsten aber waren sämtliche Corona-Massnahmen der Türkei aufgehoben und es fühlte sich endlich alles wieder ziemlich gewohnt und normal an. So lebten wir frohgemut unseren türkischen Alltag:

Wir frühstückten mit der Familie,
• bewunderten die Tanzkünste des Nichten-Sohnes,
• plauderten im Café mit der Schwägerin und ihrer Schwester
• und lasen die mitgebrachten Bücher.

Wir spielten mit Kätzchen in Azizes Kräuterparadies,
• liessen uns spontan von einem syrischen Fachmann massieren,
• fanden neue Pantoffeln bei Muammer
• und besuchten farbenfrohe Wochenmärkte.

Wir fachsimpelten über Gebetsketten,
• schnupperten an >Gewürzen und >Räucherwerk,
• knuddelten den unglaublich niedlichen Sohn von Textilhändler Emin
• und kauften Baumwolltücher als Kundengeschenke fürs Jubiläumsfest.

Wir lachten mit Tuncay und Ahmet,
• genossen Kaffee bei Adem und Hüseyin,
• hörten den Geschichten von Murat zu
• und bewunderten Nadirs neue Wohnung.

Wir testeten den von Bilal extra für uns gemischten Kräutertee,
• suchten nach neuen >Keramikschalen und >Peștemals,
• arbeiteten gewissenhaft unsere Listen ab
• und verpackten unsere Schätze nach und nach in «unserem» Hinterhof.

Wir ärgerten uns über hohe Versandkosten und Transportprobleme,
• verwöhnten uns mit einem Menü im >Restaurant Galeyan,
• tranken einen letzten Tee bei Ekrem und Abdullah
• und freuten uns trotz Abschiedsweh aufs Heimreisen.

Wir werden wiederkommen. Im nächsten Herbst, inșallah!